reife Haut

Schöne reife Haut benötigt Pflege mit System

Schöne reife Haut benötigt Pflege mit System

Reife Haut – eine Pflegeroutine für 40+

Reife Haut hat höhere Ansprüche als jugendliche Haut und muss mit System gepflegt wer-den. Das wichtigste ist dabei die richtige Pflege zu verwenden und nicht nur eine Creme zu nehmen, weil sie günstig war oder die Aufschrift „für reife Haut“ hat. Nur wer genau weiß, was für einen Hauttyp er hat, kann er seiner Haut auch Gutes tun. Trockene Haut benötigt eine andere Pflege als ölige Haut. Anti-Falten Pflege ist nicht einfach und muss passend zum eignen Hauttypen erfolgen, um sichtbare Ergebnisse zu liefern. Pflege mit System bedeutet, die Produkte aufeinander aufzubauen. Reinigung bildet dabei die Basis der Pflegeroutine. Anschließend wird die Creme aufgetragen.

Die richtige Reinigung bereitet reife Haut optimal für die Pflege vor

Bevor es ans Cremen geht und man seinen Hauttypen kennt, kann man darauf seine Pflege aufbauen. Eine gute Reinigung spielt eine wichtige Rolle und befreit Poren vor Schmutz. Anschließend kann die Pflege schneller aufgenommen werden. Die Haut wirkt erfrischt und der Teint strahlt. Eine gute Reinigung bietet ein Gesichtspeeling. Das kann man in der Parfümerie oder Drogerie kaufen, oder zu Hause selbst herstellen. Dafür benötigt man nur etwas Olivenöl und Zucker.

Abgestorbene Hautschüppchen und Unreinheiten werden sanft entfernt. Ein Reinigungsgel ist gut bei fettiger Haut und kann morgens und abends verwendet werden. Wer trockene Haut hat und sie durch den Waschvorgang nicht noch mehr austrocknen möchte, dem empfiehlt es, ein sanftes Reinigungs-Mousse zu verwenden. Ein Mizellenwasser oder ein Gesichtswasser schließt die geöffneten Poren nach dem Waschen und bereitet die reife Haut optimal auf die weitere Pflege vor. Einfach etwas Gesichtswasser auf ein Wattepad geben und damit die Haut reinigen.

Für empfindliche Haut kann auch eine Reinigungslotion verwendet werden, die ebenfalls auf ein Wattepad gegeben wird. die Lotion wirkt rückfettend, was sehr gut bei reifer Haut ist. Man sollte stets darauf achten, keine Produkte zu verwenden, die die Haut reizen. Wenn die Haut rötlich ist oder juckt, sollte das Produkt nicht mehr wiederverwendet werden. Auf folgendes achten: Das Peeling sollte keine Fruchtsäure enthalten und das Gesichtswasser keinen Alkohol. Beide reizen die Haut und trocknen sie zusätzlich aus.

Cremen, cremen und noch mehr cremen

Reife Haut hat mehr erlebt und benötigt daher mehr Pflege. Dabei wirkt eine Feuchtigkeitscreme oft Wunder. Denn ist die Haut mit genug Feuchtigkeit versorgt, kann sie langsamer Falten verursachen. Es gibt einige Inhaltsstoffe, die bei reifer Haut helfen die Zellerneuerung anzukurbeln. Dazu gehört das Coenzym Q, welches oft in Feuchtigkeitscremes verwendet wird und auch die Bildung von Kollagen unterstützt. Gute Feuchtigkeitscremes gibt es bereits für kleines Geld.

Wichtig ist nur, dass sie Hyaluronsäure, Kollagen, Glycerin oder Enzyme enthalten. Sie sorgen für mehr Spannkraft und füllen Falten von innen wieder auf. Auf Produkte mit Duftstoffen sollte man weitestgehend verzichten. Diese enthalten oft Alkohol und Alkohol trocknet die Haut zusätzlich aus. Trockene Haut lässt Falten schneller entstehen und ist für reife Haut in der Pflege tabu.

Posted by joern in Haut
Welche Hauttypen gibt es?

Welche Hauttypen gibt es?

Die perfekte Haut – Jeder hätte sie gern! Zart, feinporig, gut durchblutet und elastisch. Nicht jeder hat den perfekten Hauttypen. Die häufigsten Hauttypen sind Mischhaut, trockene und fettige oder sehr sensible Haut.

Wie sich unsere Haut anfühlt hängt stark von der körpereigenen Talkproduktion ab. Talg umschließt die Feuchtigkeit und verteilt fiese auf der Hautoberfläche. Meist ist die Haut in der Gesichtsmitte fettig, die restlichen Gesichtspartien eher trocken. Diesen Hauttypen nennt man Mischhaut, sie wird den Anforderungen der Umwelt am ehesten gerecht. Bei diesem Hauttypen verlaufen die fettigen Zonen vom Kinn bis über die Nase, zur Stirn und breiten sich über den Augenbrauen T-Förmig aus. In dieser T-Zone sind im Hautgewebe zahlreiche Talgdrüsen vorhanden, daher überzieht der von ihnen produzierte Talg die Haut mit einem schützenden Film. Die Randzonen besitzen weniger Talgdrüsen und sind daher trockener.

Die unterschiedlichen Hauttypen

Jede Gesichtshaut ist verschieden, so neigen junge Menschen oft zu fettiger Haut. Bei Menschen ab dem 45. Lebensjahr überwiegt der normale bis trockene Hauttypen. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung – Als Säugling sind in der Haut genügend produzierende Talgdrüsen vorhanden, daher haben Babys keine trockene Haut. Diese bilden sich jedoch im ersten Lebensjahr wieder zurück. Während der Pubertät werden die Talgdrüsen voll ausgebildet und von da an steigt die Talgproduktion. Dies geschieht bis zum 25. Lebensjahr, danach verringert sich die Talgproduktion bis zum 40. Lebensjahr und sinkt ab da kontinuierlich ab.

Die unterschiedlichen Hauttypen hängen von Talgproduktion, dem Stoffwechsel, der Feuchtigkeitsproduktion und der Wasserspeicherung ab. Zusätzlich verantwortlich für unser Hautbild sind folgende Einflüsse:

  • Hormonelle Faktoren, wie Pubertät und Schwangerschaft
  • Erbanlagen
  • Ernährung und Lebensweise
  • Kosmetische Mittel
  • Krankheiten
  • Klima, Luftfeuchtigkeit und UV-Bestrahlung

Einteilung der Hauttypen

Grundsätzlich lässt sich die Haut in mehrere Typen einteilen, am verbreitetsten sind vor allem die fettige Gesichtshaut und trockene Haut. Jeder einzelne Hauttyp weist unterschiedliche Merkmale auf und sollte daher speziell gepflegt werden. Welche Hauttypen es gibt und was sie ausmacht erfahren Sie auf folgenden Seiten.

  • trockene Haut
  • fettige Gesichtshaut
  • Mischhaut
  • sensible Haut
  • reife Haut

Die Dermatologie unterscheidet grundsätzlich zwischen normaler, trockener und fettiger Haut. Zudem unterscheidet sie zwischen Mischhaut und junger, unreiner Haut.

Vom der eigenen Haut ausgehend, findet sich die richtige Pflege. Sie kann in den verschiedenen Körperregionen aber ganz unterschiedlich sein. So ist die Haut im Gesicht meist von anderer Beschaffenheit als an Armen und Beinen.

Eine Haut, die rasch nachfettet, hat komplett andere Bedürfnisse an die Pflege als zu Trockenheit neigende Haut. Für die fette Haut ist eine Pflegeserie geeignet, die fettarm ist und die Talgproduktion normalisiert. Dagegen verlangt die trockene Haut meist nach Feuchtigkeit bindenden Inhaltsstoffen und einem geringen Fettanteil. Dieser bildet einen feinen Film, damit nicht zu viel Wasser über die Hautoberfläche verdunstet.

Welche Haut, welche Pflege?

  • Normale Haut

Diese Haut ist in jungen Jahren feinporig, zart und glatt. Sie ist ebenmäßig und ausgeglichen in Bezug auf Fett und Feuchtigkeit. Mit zunehmendem Alter neigt sie zu Spannungsgefühl und es zeigen sich schon bald erste Fältchen.

Pflegetipp: Normale Haut pflegt man am besten mit einer Creme, die Feuchtigkeit spendet und nur leicht rückfettend ist. Für die Reinigung eignet sich eine Reinigungsmilch speziell für normale Haut, auf keinen Fall sollte Seife verwendet werden.

  • Trockene Haut

Die Haut wirkt dünn und zart und spannt leicht. Häufig, vor allem im Winter und nach längerem Baden, schuppt sie schnell und kann dadurch auch stumpf wirken. Durch die Trockenheit reagiert sie sensibel auf äußere Einflüsse und neigt dazu, frühzeitig Fältchen zu bilden. Wird dieses Hautbild reifer, kommt es infolge eines Fettmangels zu verstärktem Spannungsgefühl. Die Haut wird dünner und es können sich erweiterte Äderchen und vermehrt Schüppchen auf der Haut zeigen. Die Haut verliert an Elastizität, Fältchen werden tiefer.

Pflegetipp: Trockene Haut benötigt eine spezielle Pflege, die feuchtigkeitsspendend und leicht rückfettend ist. Gesichtswasser mit Alkohol oder seifenhaltige Produkte können die Haut zusätzlich austrocknen und sollten vermieden werden.

  • Fettige Haut

Die Haut ist großporig und ölig glänzend. Die Struktur wirkt grober und fahler, da die Haut stärker verhornt ist. Durch eine Überproduktion der Talgdrüsen neigt dieser Hauttyp häufig zu Unreinheiten wie Mitessern und Pickeln.

Pflegetipp: Speziell auf fettige Haut abgestimmte Produkte helfen dabei, Unreinheiten vorzubeugen und zu beseitigen. Dabei sind milde Waschgele und alkoholhaltige Gesichtswasser zur Reinigung, und anschließend eine fettarme Gesichtscreme die optimale Pflege für fettige Haut.

  • Mischhaut

Die Mischhaut weist unterschiedliche Partien auf. In der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) ist sie großporig, ölig glänzend und neigt zu Unreinheiten. Dort ist die Haut stärker verhornt und produziert übermäßig Fett. Der Wangenbereich ist trockener, neigt häufiger zu Spannungsgefühl und zeigt nur selten Unreinheiten.

Pflegetipp: Für die Pflege der Mischhaut werden milde Reinigungsprodukte empfohlen. In der fettigen T-Zone sollte anschließend eine fettarme Creme verwendet werden. Außerhalb der T-Zone sollte je nach Typ, ob normale oder trockene Haut, eine Reinigungsmilch oder alkoholhaltiges Gesichtswasser zur Säuberung der Haut verwendet werden. Danach pflegen feuchtigkeitsspendende Produkte optimal.

  • Junge, unreine Haut

In der Pubertät bildet die Haut vermehrt Talg. Bakteriell bedingt entstehen dann leicht Hautunreinheiten. Das Auftreten von Pickeln und Mitessern sowie glänzender Haut kann sich bis in das Erwachsenenalter fortsetzen. Hilfreich ist oft eine Ernährungsumstellung.

Pflegetipp: Zur Pflege empfehlen sich hier speziell auf die Bedürfnisse junger Haut abgestimmte Reinigungs- und Pflegeserien. Diese helfen der Entstehung neuer Unreinheiten vorzubeugen und die Haut trotzdem mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.

Posted by joern in Haut